Ein Handwerksbetrieb aus Chemnitz kämpft ums Überleben. Das zuständige Amtsgericht hat für die Chemnitztal Maler GmbH eine vorläufige Verwaltung im Rahmen eines Insolvenzverfahrens eingesetzt. Damit steht die Zukunft von 50 Beschäftigten auf dem Spiel.
Das Unternehmen ist in der Region kein unbekannter Akteur. Es erbringt Maler und Bodenlegerleistungen für gewerbliche sowie öffentliche Auftraggeber und ist dabei in drei sächsischen Großstädten aktiv: Chemnitz, Dresden und Leipzig. Trotz dieses breiten Tätigkeitsfelds geriet die Firma offenbar in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten.
Für die betroffenen Arbeitnehmer greift zunächst eine gesetzliche Absicherung. Sie erhalten für einen Zeitraum von drei Monaten staatliches Insolvenzgeld und sind damit kurzfristig vor dem vollständigen Einkommensverlust geschützt. Ob darüber hinaus Stellen erhalten bleiben, hängt vom weiteren Verlauf des Verfahrens ab.
Der Fall reiht sich in eine schwierigere Entwicklung im Chemnitzer Handwerk ein. Die Chemnitztal Maler GmbH ist nicht der einzige Betrieb der Branche in der Stadt, der derzeit mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen hat.
Eine laufend aktualisierte Übersicht weiterer Firmeninsolvenzen im DACH Raum finden Sie unter Aktuelle Insolvenzen.
