Mi.. Juli 22nd, 2026

Zwei Sanierungsexperten stehen seit dem 16. Juni 2026 an der Spitze der Hellweg Die Profi-Bau- & Gartenmärkte GmbH & Co. KG. Das Dortmunder Unternehmen hat beim Amtsgericht Essen die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragt. Das Gericht gab dem Antrag statt.

Die beiden als Sanierer eingesetzten Rechtsanwälte übernehmen die Unternehmensführung. Parallel dazu bestellte das Gericht Rechtsanwalt Stefan Denkhaus zum vorläufigen Sachverwalter. Er wacht über die Belange der Gläubiger.

Für die rund 2.900 Beschäftigten springt die Bundesagentur für Arbeit ein. Sie zahlt den Betroffenen für die nächsten drei Monate Insolvenzgeld. Damit sichert der Staat die Einkommen der Belegschaft während der laufenden Sanierungsphase.

Alle 68 Standorte der Kette bleiben geöffnet. Der Schwerpunkt des Filialnetzes liegt im Rhein-Ruhr-Gebiet sowie in Berlin. Auch der digitale Verkaufskanal des Unternehmens läuft weiter ohne Einschränkungen.

Wenn Sie weitere aktuelle Firmeninsolvenzen im DACH Raum suchen, finden Sie diese in unserer Übersicht Aktuelle Insolvenzen.

Ein Kommentar zu „Zahlungsunfähigkeit bei Hellweg: 2.900 Arbeitsplätze vorerst gesichert (2.900 Mitarbeiter)“
  1. Das Insolvensgeld ,der Lohn für die 2900 Beschäftigten zahlt nicht die Bundesargentur. Vielmehr wird die Geld von allen noch arbeitenden Unternehmen über die Umlage INSO zwangsbeigetrieben.
    Richtig müsste es heissen. Die Löhne werden von allen noch nicht Pleite Unternehmen ,für 3 Monate bezahlt.Wichtig dies taucht auf der Lohnabrechnung nicht auf. So erfahren auch die Angestellten,welche dies ja erarbeiten müssen,nichts davon.

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