Ein Autohaus aus dem Tiroler Zillertal kämpft ums Überleben. Das Unternehmen mit Sitz in Mayrhofen hat beim Landesgericht Innsbruck selbst die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Das Gericht gab dem Antrag am Donnerstag statt und eröffnete das Konkursverfahren über das Vermögen der Firma Autohaus Mayrhofen Huber KG.
Die Ursache für die finanzielle Schieflage des Zillertaler Betriebs ist bislang ungeklärt. Geprüfte Informationen zu den Hintergründen liegen noch nicht vor. Erst im weiteren Verlauf des Verfahrens wollen die zuständigen Stellen gemeinsam mit der Insolvenzverwaltung Licht ins Dunkel bringen. Auch zur Höhe der aufgelaufenen Schulden und zur Zahl der betroffenen Beschäftigten gibt es derzeit keine gesicherten Zahlen.
Ob der Betrieb weiterläuft, steht in den Sternen. Die Insolvenzverwaltung muss zeitnah entscheiden, ob eine Fortführung ohne Nachteile für die Gläubiger möglich ist. Voraussetzung dafür ist, dass das Unternehmen eine wirtschaftlich tragfähige Perspektive glaubhaft darlegen kann.
Gläubiger haben nun die Möglichkeit, ihre offenen Forderungen im Rahmen des Verfahrens anzumelden. Die Frist dafür läuft bis zum 21. Oktober. Der erste Prüfungstermin vor Gericht ist für den 4. November 2026 angesetzt.
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