Der Leipziger Anbieter von Stecker-Solaranlagen, Priwatt GmbH, steckt in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten. Das Amtsgericht Leipzig eröffnete am 7. April ein vorläufiges Insolvenzverfahren. Als vorläufigen Insolvenzverwalter setzte das Gericht Reinhard Klose von der Kanzlei Flöther und Wissing ein.
Priwatt hatte sich in den vergangenen Jahren als Anbieter von Balkonkraftwerken und ergänzenden Solarkomponenten einen Namen gemacht. Über die genauen Ursachen der Zahlungsschwierigkeiten ist bislang nichts bekannt.
Klose wurde mit umfangreichen Befugnissen ausgestattet. Er darf das Unternehmensvermögen in Besitz nehmen, Bankguthaben und Forderungen auf ein eigens eingerichtetes Sonderkonto einziehen sowie Einsicht in Bücher und Geschäftsunterlagen nehmen. Darüber hinaus ist er berechtigt, Auskünfte bei Behörden, Banken und Notaren einzuholen. Vermögensverfügungen des Unternehmens sind ab sofort nur noch mit seiner Zustimmung zulässig. Ziel dieser Massnahmen ist der Schutz der Insolvenzmasse sowie der Interessen der Gläubiger.
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