Mi. 6. Mai. 2026

Das Kölner Autozentrum Matthes hat Insolvenz angemeldet. Das Amtsgericht Köln eröffnete das Verfahren offiziell, wie Insolvenzverwalter Mike Westkamp von der Kanzlei Görg bestätigte. 13 Angestellte verlieren dadurch ihren Arbeitsplatz.

Das Unternehmen galt als einer der größeren Autohändler in Nordrhein-Westfalen. Geschäftsführer Matthias Matthes hatte zuletzt nach eigenen Angaben rund 32.000 Fahrzeuge im Bestand. Neben dem Hauptstandort im Rheinland betrieb das Unternehmen eine kleinere Filiale in Berlin. Der Jahresumsatz lag zuletzt bei etwa 20 Millionen Euro.

Den Insolvenzantrag hatte die Geschäftsführung bereits am 18. Juli beim zuständigen Gericht eingereicht. Zu den genauen Ursachen des Scheiterns äußerte sich Westkamp nicht. Der Betrieb ruht inzwischen vollständig.

Die betroffenen Mitarbeiter müssen zumindest auf ihre ausstehenden Gehälter nicht verzichten. Bis zum Tag der Verfahrenseröffnung sind die Lohnzahlungen durch das gesetzliche Insolvenzgeld abgesichert.

Für Kunden, die nach der Pleite einen Garantiefall geltend machen wollen, hängt die weitere Vorgehensweise vom jeweiligen Fahrzeugtyp ab. Bei Neuwagen greift in der Regel die Herstellergarantie. Bei Gebrauchtwagen hingegen muss laut Westkamp jeder Einzelfall gesondert bewertet werden.

Wenn Sie weitere aktuelle Firmeninsolvenzen im DACH Raum suchen, finden Sie diese in unserer Übersicht Aktuelle Insolvenzen.

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