Mo. 16. Feb.. 2026

Ein metallverarbeitendes Unternehmen aus Ostwestfalen ist in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Die RT-Lasertechnik aus Rheda-Wiedenbrück hat Mitte Januar beim Amtsgericht Bielefeld einen Insolvenzantrag gestellt. Von der Entwicklung sind rund 150 Arbeitsplätze betroffen.

Nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters Dr. Mike Westkamp war die Auftragslage des Unternehmens zuletzt nicht das zentrale Problem. Vielmehr hätten sich ungünstige Rahmenbedingungen am Markt und steigende Kosten belastend ausgewirkt. Zusätzlich kam es zu erheblichen technischen Schwierigkeiten im Maschinenpark.

Das Unternehmen hatte in neue Produktionsanlagen investiert, darunter moderne Laserschneidanlagen. Diese konnten jedoch über längere Zeiträume nicht wie vorgesehen eingesetzt werden. Die daraus resultierenden Stillstände führten dazu, dass laufende Aufträge nicht fristgerecht abgearbeitet werden konnten. In der Folge verschärfte sich die finanzielle Situation erheblich, da neue Projekte nicht mehr vorfinanziert werden konnten.

Trotz der angespannten Lage sieht der Insolvenzverwalter noch Perspektiven für eine Fortführung. Erste Gespräche mit potenziellen Investoren laufen bereits. Als Pluspunkt gilt die breite Aufstellung des Betriebs, der sowohl die Produktion als auch die Weiterverarbeitung von Metallteilen abdeckt.

Für die Beschäftigten besteht zunächst Planungssicherheit. Die Löhne und Gehälter der 150 Mitarbeiter sind für einen Zeitraum von drei Monaten abgesichert. In dieser Phase soll geprüft werden, ob ein Einstieg eines Investors oder eine andere tragfähige Lösung möglich ist.

Die kommenden Monate werden entscheidend dafür sein, ob der Betrieb stabilisiert und langfristig erhalten werden kann.

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