Der bayerische Maschinen- und Anlagenbauer Sturm-Gruppe mit Sitz in Salching im Landkreis Straubing-Bogen steckt in einer schweren finanziellen Krise. Das Unternehmen hat Insolvenz angemeldet. Als Hauptgrund gilt die anhaltende Investitionszurückhaltung der Kunden, die zu einem erheblichen Rückgang bei den Auftragseingängen geführt hat.
340 Stellen sind von dem Insolvenzverfahren betroffen. Nicht in die Krise hineingezogen werden hingegen die ausländischen Tochtergesellschaften sowie der Bereich Blechverarbeitung. Diese Unternehmensteile arbeiten ohne Einschränkungen weiter und sind nicht Gegenstand des laufenden Verfahrens.
Trotz der ernsten Lage sind die Gehälter der betroffenen Mitarbeiter vorerst gesichert. Die Lohnfortzahlung ist bis Februar des kommenden Jahres gewährleistet. Diese Frist soll genutzt werden, um potenzielle Investoren zu finden und einen Fortbestand des Unternehmens zu ermöglichen. Die Geschaftsfuhrung hat entsprechende Schritte bereits eingeleitet.
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