Di.. Juli 21st, 2026

Neun Beschäftigte verlieren ihren Job: Der österreichische Spezialist für industrielle Lackieranlagen, Beta-Systeme GmbH aus Wels, schließt seine Pforten. Die Unternehmensführung sieht keine Möglichkeit, den Betrieb weiterzuführen.

Den Ausschlag für das Aus gaben laufende Großprojekte. Deren Fertigstellung hätte das Unternehmen finanziell weiter belastet. Hinzu kamen Forderungsausfälle von mehr als einer Million Euro sowie drohende Schadenersatzansprüche aus eben diesen Projekten. Das Ergebnis: Der Betrieb ist sowohl überschuldet als auch zahlungsunfähig.

Am Montag stellte das Unternehmen daher einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Die Verbindlichkeiten summieren sich auf 7,15 Millionen Euro. Dem stehen Vermögenswerte von lediglich rund 1,32 Millionen Euro gegenüber. Neben den neun Angestellten sind 83 Gläubiger von der Zahlungsunfähigkeit betroffen.

Fehlende Finanzierungsmöglichkeiten machten eine Rettung unmöglich. Die Unternehmensleitung entschied sich deshalb für eine sofortige Stilllegung des Betriebs, anstatt das wirtschaftliche Risiko durch die Weiterführung laufender Aufträge weiter zu erhöhen.

Beta-Systeme hatte sich auf Planung, Vertrieb und Umsetzung von Lackieranlagen für Industrie und Gewerbe spezialisiert.

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