Fr. 10. Apr.. 2026

Der auf Elektromobilität spezialisierte Datenanbieter Elvah hat erneut einen Insolvenzantrag gestellt. Es ist bereits das zweite Mal, dass das Unternehmen diesen Schritt gehen muss. Ziel ist es, den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten und im Rahmen eines strukturierten Verfahrens einen geeigneten Investor zu finden.

Elvah gehört seit 2023 zum E.ON-Konzern und ist dort als Tochtergesellschaft von E.ON One angesiedelt. Das Unternehmen hatte sich auf Daten und Softwarelösungen für den Ladebereich für Elektrofahrzeuge spezialisiert. Die Grundidee war, Elektroautos durch intelligente Softwareanwendungen stärker in das Stromnetz einzubinden. Heute ist Elvah im Bereich datenbasierter Analysen für den öffentlichen Lademarkt tätig. Das Unternehmen stellt unter anderem Marktanalysen und Auswertungen zu Auslastung, Preisen und Nutzungsverhalten bereit. Darüber hinaus entwickelt und betreibt elvah Softwarelösungen für die Nutzung öffentlicher Ladeinfrastruktur.

Die Anfänge des Unternehmens reichen ins Jahr 2021 zurück, als Elvah mit einer App und einem Flatrateangebot für Ladevorgänge an den Start ging. Ein Jahr später erfolgte die Umstellung auf ein Prepaidmodell. Trotz dieser Anpassungen gelang es dem Unternehmen offenbar nicht, sich dauerhaft am Markt zu behaupten.

Ob und wie es mit Elvah weitergeht, hängt nun vom Ausgang des Insolvenzverfahrens und der Suche nach einem Investor ab.

Unsere laufend aktualisierte Übersicht zu weiteren Unternehmensinsolvenzen im DACH Raum finden Sie hier: Aktuelle Insolvenzen.

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