Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres steht Gastronom Michael Rodler vor dem finanziellen Scherbenhaufen. Diesmal trifft es das traditionsreiche Lokal „Fideler Affe“ mitten in der Salzburger Altstadt.
Auf Betreiben seiner Gläubiger eröffnete ein Gericht das Zahlungsunfähigkeitsverfahren gegen Rodlers Betrieb in der Priesterhausgasse. Die aufgehäuften Verbindlichkeiten belaufen sich nach Angaben des Kreditschutzverbands KSV 1870 auf rund 132.000 Euro. Warum das Gasthaus in diese finanzielle Schieflage geriet, ist bislang unklar. Der Alpenländische Kreditorenverband hat dazu noch keine Erkenntnisse.
Rodler betreibt das Lokal in der rechten Salzburger Altstadt seit April 2015. Der bestellte Insolvenzverwalter Daniel Schöpf übernimmt nun die Aufsicht über das Verfahren.
Der Gastronom selbst gibt sich trotz der misslichen Lage kämpferisch. Das Lokal werde definitiv weitergeführt, versicherte er öffentlich. Die Situation sei beherrschbar.
Doch die jetzige Pleite ist kein Einzelfall für Rodler. Bereits im Juni 2025 musste er beim Gasthaus „Die Weisse“ einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen. Jenes Kultlokal hatte er erst Anfang 2024 übernommen, ehe es binnen kurzer Zeit in die Zahlungsunfähigkeit schlitterte. Innerhalb von gut zwölf Monaten steht der Wirt nun mit zwei insolventen Betrieben da.
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