Ein auf Griechenlandreisen ausgerichteter Münchner Veranstalter hat einen Insolvenzantrag gestellt. Laut dem vorläufig eingesetzten Verwalter ist der Geschäftsbetrieb nahezu vollständig zum Erliegen gekommen, was letztlich zur Zahlungsunfähigkeit führte. Derzeit wird überprüft, ob eine Fortführung des Unternehmens möglich ist. Aufgrund der aktuell angespannten Lage in der Reisebranche stehen die Aussichten jedoch eher ungünstig.
Für bereits verreiste Kunden hat die Sicherstellung der gebuchten Leistungen nun oberste Priorität. Vor Ort kann es vorkommen, dass Hotels oder Dienstleister darauf bestehen, Leistungen direkt vom Urlauber bezahlt zu bekommen. Hintergrund ist, dass einige Buchungen vollständig, andere nur teilweise oder gar nicht beglichen wurden. Reisenden wird daher empfohlen, jede Zahlung sorgfältig zu dokumentieren und sich detaillierte Belege aushändigen zu lassen.
Personen, deren Reise noch bevorsteht, sollten schnellstmöglich Kontakt mit dem Anbieter aufnehmen. So lässt sich klären, welche Bestandteile der Buchung tatsächlich bereits bezahlt wurden und welche Unsicherheiten bestehen. Auf diese Weise können Betroffene besser einschätzen, ob eine problemlose Durchführung ihrer Reise möglich ist oder ob mit zusätzlichen Kosten zu rechnen ist.