Das Autohaus Am Damm hat Insolvenz angemeldet. Das entsprechende Verfahren wurde am 1. April eröffnet. Infolge dessen wurde der Werkstattbetrieb an sämtlichen Standorten eingestellt.
Die finanzielle Schieflage des Unternehmens führte dazu, dass keine tragfähige Lösung gefunden werden konnte, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Kunden, die auf Werkstattleistungen angewiesen waren, müssen sich nun nach Alternativen umsehen. Die Zukunft des Autohauses bleibt ungewiss, und es ist offen, ob Investoren oder Käufer gefunden werden, die eine Fortführung ermöglichen könnten.
Das Unternehmen war in der Region über Jahre hinweg etabliert und betreute zahlreiche Kunden. Die Schließung der Werkstätten trifft nicht nur Autofahrer, sondern auch die Beschäftigten, deren Arbeitsplätze nun auf dem Spiel stehen.
Weitere Entwicklungen im Insolvenzverfahren werden zeigen, ob es Möglichkeiten für einen Neuanfang gibt oder ob eine vollständige Abwicklung des Unternehmens bevorsteht. Betroffene Kunden sollten sich bei den zuständigen Stellen über mögliche Lösungen oder ausstehende Verpflichtungen informieren.
Was passiert nun mit (an-)bezahlten Autos die noch nicht ausgeliefert sind?
Die Anzahlung ist erst mal futsch. Sie landet in der Insolvenzmasse. Gibt es ein Insolvenzverfahren müssen sich diejenigen Kunden, die eine Anzahlung geleistet haben in die Reihen der Gläubiger einordnen. Dann haben sie die Möglichkeit einen kleinen Teil der Anzahlung zurückzubekommmen. Entsprechend der Insolvenzquote werden das wenige Prozent sein. Häufig liegt die Quote im einstelligen Prozentbereich. Wird das Insolvenzverfahren mangels Masse gar nicht erst eröffnet, ist die ganze angezahlte Kohle unwiederbringlich weg.
Das kommt bei Autohäusern häufig vor, da das Vermögen beliehen ist oder der betreffenden Firma nicht gar nicht gehört. Die Neufahrzeuge gehören bis unmittelbar vor Auslieferung meistens den Herstellern. Die Gebrauchtwagen und die Ersatzteile sind finanziert und gehören der Hausbank, die Gebäude sind nur gemietet und die Werkstattausrüstung ist häufig geleast.
Wer einem Autohaus im voraus Geld gibt, ohne Ware zu erhalten sollte sich vorher über dessen Liquidität und die wirtschaftliche Lage informieren. Das kostet ein paar Euro an Organisationen wie Schufa oder Northdata aber kann Zigtausende an Verlusten ersparen.
Gut erklärt, danke und werde ich mir merken .
Da freut sich der Insolvenzverwalter da die Anzahlung in die Masse fließt. Der Betroffene Kunde hat dann eine Insolvenzforderung die er ausschließlich beim Insolvenzverwalter anmelden muss; ob er jemals eine Quote auf seine Forderung erhält steht in den Sternen
also alles immer auf sog. Sperrkonten einzahlen ?!
Nein. Ein Treuhandkonto welches nicht in die Masse fällt so dass bei Insolvenz ausgesondert werden kann.