Das Amtsgericht Passau hat die vorläufige Insolvenzverwaltung über die F-TECH GmbH aus Büchlberg im Landkreis Passau angeordnet. Mit dem Verfahren beauftragt wurde Ivo-Meinert Willrodt von der Kanzlei PLUTA.
F-TECH ist auf Industrie- und Wartungsservices spezialisiert. Zum Leistungsangebot zählen Maschinenreparaturen, Prüfstandwartungen, Automatisierungslösungen sowie Beratung in den Bereichen Energiemanagement und Ersatzteilversorgung. Der Betrieb läuft trotz der Insolvenz weiter, bestehende Kundenaufträge werden nach Angaben der Kanzlei planmäßig abgearbeitet.
Als Hauptgrund für die finanzielle Schieflage gilt ein spürbarer Rückgang der Auftragslage. Verzögerungen bei Projekten und kurzfristig weggebrochene Aufträge haben das Unternehmen in Bedrängnis gebracht. Der eingesetzte Verwalter analysiert derzeit die wirtschaftliche Gesamtsituation und prüft Wege zur dauerhaften Stabilisierung des Betriebs.
Für die 19 Beschäftigten besteht zunächst eine wichtige finanzielle Absicherung. Ihre Gehälter sind über das Insolvenzgeld für einen Zeitraum von drei Monaten gesichert, die Vorfinanzierung läuft über die Bundesagentur für Arbeit. Rechtsanwalt Stefan Riegger unterstützt Willrodt dabei als Teil des Sanierungsteams.
Parallel zur laufenden Prüfung hat die Suche nach einem Investor bereits begonnen. Erste Sondierungsgespräche mit potenziellen Interessenten wurden nach Angaben der Kanzlei geführt. Die Geschäftsführer Christian Fuchs und Harald Hell erklärten, die Lage sei schwierig, man arbeite aber gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter an einer tragfähigen Lösung. Ob der Betrieb langfristig erhalten werden kann, hängt nun vom Ausgang der Investorensuche und den weiteren Verhandlungen ab.
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