Fuer rund 15 Beschaeftigte eines steirischen Unternehmens kam das Ende abrupt. Der Betrieb schliesst, eine Rettung ist nicht mehr moeglich.
Die ANKA Energy GmbH aus Raaba steht vor dem endgueltigen Aus. Das Landesgericht Graz eroffnete ein Konkursverfahren uber das Vermogen der Gesellschaft. Das Unternehmen plant und errichtet Anlagen zur Energiegewinnung, darunter Photovoltaik und Wasserkraft. Zuletzt hatte sich der Schwerpunkt jedoch deutlich verschoben: Im Vordergrund stand der Aufbau von Glasfaserleitungsnetzen fuer einen einzigen Hauptkunden.
Genau dieser Auftraggeber wurde zum Problem. Er beglich offene Rechnungen nicht mehr rechtzeitig. Eine aussergerichtliche Einigung scheiterte. Im Mai kuendigte ANKA Energy den laufenden Vertrag. Ohne diesen Hauptauftrag fehlte der wirtschaftliche Boden unter dem Unternehmen.
Die Bilanz der Zahlungsunfaehigkeit ist eindeutig. Einem Aktivvermoegen von rund einer Million Euro stehen Schulden von etwa drei Millionen Euro gegenueber. Einzelne Forderungen und Verbindlichkeiten sind dabei noch ungeklaert und werden wohl im Verfahren strittig bleiben. Rund 50 Glaeubiger melden ihre Ansprueche an.
Eine Sanierung oder Weiterfuehrung des Betriebs lehnt das Unternehmen selbst ab. Die Geschaftsfuehrung sieht keine Grundlage dafuer. Das Unternehmen soll vollstaendig geschlossen werden, ein Schuldenbereinigungsplan ist nicht vorgesehen. Fuer die 15 Mitarbeiter bedeutet das den Verlust des Arbeitsplatzes.
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