So. 29. März. 2026

Das Autohaus Pichel GmbH aus Chemnitz hat einen Insolvenzantrag gestellt. Das Amtsgericht Chemnitz bestellte daraufhin Rechtsanwalt Frank-Rüdiger Scheffler zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Als Grund für die finanzielle Schieflage gelten die anhaltend schwierigen Bedingungen im Automobilsektor. Erschwerend kam ein Cyberangriff im Dezember 2025 hinzu, der den Betrieb für nahezu zwei Monate lahmlegte.

Das 2000 gegründete Unternehmen ist als Vertragshändler von Ford und MG tätig und bedient sowohl Privat als auch Gewerbekunden. Zum Angebot zählen neben dem Neu und Gebrauchtwagenverkauf auch Werkstattleistungen sowie Fahrzeugfinanzierung und Inzahlungnahme.

Trotz des laufenden Verfahrens bleibt der Betrieb mit allen 35 Beschäftigten aufrechterhalten. Werkstatt und Serviceleistungen stehen den Kunden weiterhin in vollem Umfang zur Verfügung. Beim Fahrzeugverkauf werden laut Insolvenzverwalter Scheffler derzeit noch die rechtlichen Rahmenbedingungen geklärt.

Die Geschaftsfuhrer Christina Pichel-Kunstler und Jurgen Kunstler bedankten sich ausdruecklich bei ihrer Belegschaft. Der Einsatz der Mitarbeiter sei gerade in dieser schwierigen Phase von entscheidender Bedeutung. Parallel prueft der Insolvenzverwalter mogliche Sanierungsoptionen, um den Fortbestand des Unternehmens langfristig zu sichern.

Weitere aktuelle Unternehmensinsolvenzen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz finden Sie in unserer Übersicht der aktuellen Insolvenzen.

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