Ein junges Unternehmen aus der Getränkeindustrie hat den Gang zum Insolvenzgericht antreten müssen: Das Startup Hye, das mit funktionalen Getränken auf den Markt ging und dabei von der Influencerin Cathy Hummels sowie durch eine Beteiligung der Brauerei Warsteiner unterstützt wurde, ist zahlungsunfähig.
Gegründet im Jahr 2021 von Cathy Hummels und Geschäftsführer Andre Klan, wollte Hye mit Getränken punkten, die gesundheitsfördernde Eigenschaften in den Vordergrund stellen. Trotz der Aufmerksamkeit durch prominente Unterstützung und einer vielversprechenden Produktidee gelang es dem Unternehmen nicht, den finanziellen Druck zu bewältigen. Am Ende führten Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung zur Insolvenz.
Die Beteiligung von Warsteiner wurde zunächst als Signal für das Potenzial des Startups gewertet. Das Traditionsunternehmen hoffte, mit Hye im Segment der funktionalen Getränke Fuß zu fassen. Doch die nun erfolgte Insolvenz verdeutlicht, dass selbst bekannte Investoren und innovative Produkte keinen sicheren Erfolg garantieren.
Der Fall Hye unterstreicht die Schwierigkeiten, mit denen junge Unternehmen in der Getränkeindustrie konfrontiert sind. Der Markt ist stark umkämpft, Konsumgewohnheiten ändern sich schnell, und neue Marken müssen nicht nur kreative Produkte entwickeln, sondern auch die nötige finanzielle Stabilität aufbauen, um dauerhaft bestehen zu können.
Wie es für Hye weitergeht, ist derzeit offen. Die Insolvenzverwaltung wird nun prüfen, welche Lösungen im Interesse der Gläubiger möglich sind. Für die Branche insgesamt bleibt die Frage bestehen, wie sich innovative Ansätze langfristig behaupten lassen.