Fr. 13. Feb.. 2026

Die Schuhmarke Onygo beendet endgültig ihren Geschäftsbetrieb. Nachdem das Unternehmen im Frühjahr ein Verfahren in Eigenverwaltung eingeleitet hatte, steht nun fest: Alle bundesweiten Filialen schließen. Bereits mehr als die Hälfte der Standorte hatte zuvor den Betrieb eingestellt. Betroffen sind rund 150 Mitarbeiter.

Die Geschäftsführung begründet das Aus mit der anhaltend schwachen Nachfrage im Schuhhandel. Trotz eingeleiteter Restrukturierungen habe sich die Lage nicht stabilisieren lassen. Nach intensiver Prüfung habe man sich daher entschlossen, die Geschäfte geordnet abzuwickeln und sämtliche Filialen zu schließen.

Onygo wurde 2016 als Teil der Deichmann-Gruppe ins Leben gerufen und setzte auf ein junges, trendorientiertes Sortiment. Anfang 2024 übernahm Unternehmer Frank Revermann die Onygo Retail GmbH. Zu diesem Zeitpunkt war er noch zuversichtlich, die Marke weiterentwickeln zu können. Die zunehmende Konsumzurückhaltung und verschärfte Marktbedingungen machten diesen Plänen jedoch einen Strich durch die Rechnung.

Der Fall reiht sich in eine Serie von Insolvenzen im deutschen Einzelhandel ein. Mehrere Mode- und Schuhketten mussten zuletzt ihre Filialen schließen, da steigende Kosten und Kaufzurückhaltung viele Konzepte unter Druck setzen.

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