Fr. 27. März. 2026

Zwei Fitnessstudiobetreiber aus dem hessischen Main-Kinzig-Kreis sind zahlungsunfähig geworden. Als Auslöser nennen die Unternehmen Rückforderungen staatlicher Coronahilfen, die zu erheblichen Liquiditätsengpässen geführt haben.

Betroffen sind die orthofit GmbH aus Bad Soden-Salmünster sowie die Get Fit – Preiswert Trainieren GmbH mit Sitz in Wächtersbach. Beide Gesellschaften haben beim Amtsgericht Hanau Insolvenzanträge eingereicht. Die Geschäftsführung betonte, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen diesen Schritt unausweichlich gemacht hätten.

Trotz der laufenden Verfahren bleibt der Trainingsbetrieb in allen betroffenen Studios uneingeschränkt aufrechterhalten. Mitglieder und Mitarbeiter sollen nach Angaben der Verantwortlichen keine Einschränkungen zu spüren bekommen.

Die Insolvenz betrifft ausschließlich jene Standorte, die direkt von der Get Fit – Preiswert Trainieren GmbH geführt werden und bereits vor der Pandemie in Betrieb waren. Der Franchisebereich bleibt vollständig außen vor. Alle Franchisenehmer führen ihre Studios weiterhin regulär fort.

Beide Unternehmen befinden sich nach eigenen Angaben bereits in Gesprächen mit möglichen Investoren. Das erklärte Ziel ist eine erfolgreiche Sanierung, um den Geschäftsbetrieb langfristig zu sichern. Die Geschäftsführung äußerte sich optimistisch, gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter eine nachhaltige Lösung erarbeiten zu können. Zu konkreten Details der Verfahren oder zur genauen Zahl der betroffenen Standorte machten die Unternehmen bislang keine weiteren Angaben.

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