Die vegane Schnellrestaurant-Kette Swing Kitchen hat Insolvenz angemeldet. In Deutschland wurden bereits mehrere Standorte überraschend aufgegeben.
Das Unternehmen war 2015 in Wien gestartet und setzte auf pflanzliche Burger, Nuggets und Wraps. Anfangs fand das Konzept großen Anklang, doch zuletzt verschlechterte sich die finanzielle Lage deutlich. Hauptgrund waren stark gestiegene Rohstoffpreise, die die Kosten erheblich in die Höhe trieben.
Hinzu kamen hohe Schulden der Muttergesellschaft Schillinger Vegan Holding, die mittlerweile auf über vier Millionen Euro angewachsen sind. Parallel dazu konnte die geplante Expansion nicht umgesetzt werden. Vorgesehen waren zehn neue Filialen in deutschen Großstädten bis Ende 2025, doch diese Pläne wurden gestrichen.
Statt zu wachsen, musste das Unternehmen sogar bestehende Niederlassungen schließen. So sind die Standorte in Berlin, Leipzig und München inzwischen nicht mehr in Betrieb.
Ob sich ein Investor findet oder ein Neuanfang gelingt, ist derzeit offen. Klar ist jedoch: Ohne grundlegende Sanierung und frisches Kapital wird die Zukunft der Marke ungewiss bleiben.