Ein bekannter Bettenfachhändler in Köln hat überraschend das Ende seines Geschäftsbetriebs angekündigt. Das Unternehmen mit dem auffälligen Verkaufsstandort direkt an der Autobahn A1 bei Köln-Marsdorf hatte bereits Ende Juni ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Laut offiziellen Angaben läuft das Verfahren nicht über das Kölner, sondern über das zuständige Amtsgericht in Bielefeld – dem Sitz der Firma in Schloß Holte-Stukenbrock.

Das große Fachgeschäft, das sich auf hochwertige Schlafsysteme wie Wasserbetten, Massivholzrahmen und Premium-Matratzen spezialisiert hatte, war vielen Autofahrern und Pendlern durch seine exponierte Lage bekannt. Der Verkaufsraum mit einer Fläche von rund 800 Quadratmetern befand sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem bekannten Elektronikmarkt.

In den sozialen Netzwerken verkündete das Unternehmen kürzlich einen umfassenden Räumungsverkauf mit dem Hinweis auf eine bevorstehende Geschäftsaufgabe. Konkrete Informationen über einen möglichen Schließungstermin wurden bislang nicht veröffentlicht. Unklar ist auch, wie es nach dem Insolvenzverfahren weitergehen soll.

Der Händler hatte seinen Kunden nicht nur Produkte rund um den gesunden Schlaf angeboten, sondern auch Serviceleistungen wie den Umzug von Wasserbetten. Auf der unternehmenseigenen Webseite betonte man jahrelang die besondere Fachkompetenz bei der Auswahl individueller Schlaflösungen.

Die Ursachen für die finanzielle Schieflage wurden öffentlich nicht kommuniziert. Ob das Geschäft nach dem Räumungsverkauf dauerhaft geschlossen bleibt oder ein Neustart in anderer Form geplant ist, bleibt derzeit offen.

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